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Panoramaarten
Auf dieser Website (essen-360grad) können Sie Panoramabilder mit
unterschiedlichen Wiedergabearten sehen.
Zum einen finden Sie Aufnahmen, die ganz einfach nur einen Rundumblick von
360° zulassen.(zylindrische Panoramen, Kreispanoramen)
Überwiegend aber werden Sie die wesentlich aufwendigeren Kugelpanoramen
sehen, in denen Sie auch nach ganz oben über Ihren Kopf oder herunter zu
Ihren Füßen blicken können. (sphärische Panoramen,"immersive
Imaging")
Aufnahmetechnik
Während Kreispanoramen mit einer z.B. vielen Amateur-Digitalkameras
beiliegenden Software nahezu vollautomatisch produziert werden können, ist
ein Kugelpanorama etwas besonderes.
Schon der Aufnahmeprozess, die eigentliche Fotografie, erfordert viel
Fachwissen und spezielle Geräte.
Und auch die Weiterverarbeitung ist wesentlich aufwendiger, die Einzelbilder
müssen von speziellen Programmen, auf die Werte des jeweils eingesetzten Objektives
hin, scriptgesteuert verformt werden.
Die den hier gezeigten Panoramen zugrunde liegenden Einzelbilder wurden mit
unterschiedlichen Kameras fast alle digital aufgenommen.
Die Brennweiten liegen zwischen extremen Weitwinkeln und gemäßigten 35mm
(umgerechnet auf das übliche Kleinbildformat). Für die Kugelpanoramen werden
aber fast nur die sehr kurzen Brennweiten eingesetzt.
Durch einen speziellen Stativkopf bzw. einen
Nodalpunktadapter, auf Kamera und Objektiv hin angepasst,
wird sichergestellt, dass die Kamera immer richtig ausgerichtet ist.
Dabei muss der zur jeweiligen Aufnahmeeinheit individuell passende Drehpunkt
(Nodalpoint) berücksichtigt werden, sonst passen die relativen Positionen der
Vorder- und Hintergrunddetails der einzelnen Aufnahmen nicht zueinander.
Je nach Blickwinkel des Objektives werden dann bis zu 75 Bilder fotografiert.
Die Kamera wird dabei für jedes Bild um einen bestimmten, vorher berechneten
Winkel weitergedreht.
Die Aufnahmen erfolgen zwar soweit möglich, vom Stativ, aber es geht (mit
Glück und Erfahrung) auch aus der Hand.
Belichtung
Bei der Aufnahme der Einzelbilder muss unbedingt die Belichtung aller Bilder
aneinander angepasst werden.
Bei Digitalkameras sollte auch der Weißabgleich
berücksichtigt werden, denn Bilder mit unterschiedlichen Helligkeiten oder
Farbtemperaturen lassen sich nur sehr schwer zusammenfügen.
Gerade Innenaufnahmen erfordern viel Erfahrung im Umgang mit hohen
Kontrasten, sonst hat man schnell "absaufende Schatten" oder
"weggefressene Lichter". Und so war meine jahrelange Erfahrung im Bereich
Architekturfotografie für die Produktion dieser Bilder sehr hilfreich.
Stitchen
Nach dem Fotografieren müssen die Einzelbilder im Rechner zum Panorama
gerechnet werden.
Für die Kreispanoramen wird dabei Software verwendet, die das Umrechnen
(Remappen) und Zusammenfügen (Stitchen) der Panoramen mehr oder weniger
automatisch macht.
Aber für die Kugelpanoramen geht das nicht.
In dem Fall werden die Bilder erst einmal zurecht "gebogen". Das
geschieht mathematisch korrekt unter Berücksichtigung der vorher ermittelten individuellen
Werte des verwendeten Objektives.
Auch bei Bildern mit Menschen, die sich ja zwischen den Einzelaufnahmen
bewegen können, ist es sehr wichtig, die Bilder alle einzeln anpassen
und überblenden zu können.
Schulung
Wenn Sie lernen wollen, wie man solche Kugelpanoramen selber produzieren
kann, setzen Sie Sich mit mir in Verbindung. Sparen Sie sich den Ärger mit
"Try and Error", mit fehlgeschlagenen Experimenten und vermeiden
Sie die Kosten für unnötigerweise gekaufte Soft- und Hardware.
Wenn Sie Interesse an einer Schulung für Sich oder für Ihre Mitarbeiter haben, so
finden Sie hier
nähere Informationen dazu
Navigation
Beim Laden der Panoramen müssen Sie je nach Internetanbindung etwas Geduld
mitbringen. Und auch wenn das Bild bereits vollständig geladen ist (100%
Anzeige), dauert es je nach Rechner noch einige Sekunden, bis der Browser das
Bild für die Präsentation aufbereitet hat.
Innerhalb der Panoramen können Sie sich dann mit dem Menü (unter dem
jeweiligen Bild) bewegen, oder Sie klicken ins Panorama und ziehen bei
gedrückter Maustaste.
Einzoomen können Sie mit der [A]-Taste, auszoomen mit der [<]-Taste. Das gleiche, allerdings während der Bewegung des Bildes, erreichen Sie mit [Shift] bzw. [Strg]. >
Die Speicherverwaltung der verschiedenen Netscape-Browser lässt leider nicht
beliebig viele Panoramabetrachtungen zu. Je nach Speicher des Rechners kommt
nach einigen Panoramen in der Statuszeile die Meldung: "Applet ptviewer
java.lang.OutOfMemoryError".
Dann geht leider nichts mehr, Sie müssen, um weitere Panoramen sehen zu
können, den Browser neu starten.
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