Panoptikum


Panoptikum
>>Virtuelle Tour mit mehreren Standorten<<
Das Panoptikum ist seit vielen Jahren eine Institution in Essen. Ich habe da schon als "Heranwachsender" (jugendlich bin ich ja heute noch, nur mittlerweile mit Erfahrung ;-) ) gegessen und ein Bierchen / Kaffee getrunken.
Und das kann man heute genauso gut wie damals.
Es hat sich im Prinzip kaum etwas geändert. Es gibt ein paar etwas modernere Lampen und ein paar Pflanzen mehr als damals, aber alles Gute ist geblieben. Die Musik ist querbeet gemischt, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Rock. Aber auch Old School Rap und Country habe ich hier schon gehört.

Das Gebäude, in dessen Erdgeschoß das Panoptikum liegt, hat leider eine recht unrühmliche Geschichte.
Die dort angebrachte Gedenktafel weist darauf hin, dass das hier bis zum 2. Mai 1933 beheimatete "Essener Eldorado", ein beliebter Treffpunkt homosexueller Männer und Frauen war, schliessen musste (wohl auf Druck der Gestapo). Die von der Gestapo durchgeführte "Aktion gegen Homosexuelle" zerstörte das Leben der Betroffenen, sie wurden willkürlicher Schutzhaft, Misshandlungen und Internierung in Konzentrationslagern ausgesetzt. Männer, die Männer liebten und Frauen, die Frauen bevorzugten, galten damals als "asozial".
Durch den Paragraph 175 Strafgesetzbuch noch bis 1994 kriminalisiert, wurden die Opfer totgeschwiegen.

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Foto & Panorama: Tom! Striewisch / Email



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