Essen-360Grad

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H I S T O R I S C H

Der Begriff "Historisch" ist vielleicht ein wenig übertrieben. Hier werden über kurz oder lang weitere ältere Panoramen zu finden sein, die Orte — speziell Gebäude — zeigen, deren Aussehen sich grundlegend geändert hat oder die heute gar nicht mehr vorhanden sind.


St. Mariae Geburt (Essen Frohnhausen) — Aufnahmejahr: 2006
interaktive Wiedergabe

Die Kirche St. Mariae Geburt wurde im Zuge der Neuordnung der Kirchengemeinden in Essen profaniert und wird nun als Gewerbefläche genutzt.

Die Panoramaaufnahme ist "historisch", sie enstand im Januar 2006 und entspricht nicht mehr dem heutigen technischen Standard.


Still-Leben 2010 — Aufnahmejahr: 2010
interaktive Wiedergabe

Still-Leben 2010, Autobahn mal anders

Im Rahmen der Aktivitäten zur Kulturhauptstadt 2010 wurde am 18.07.2010 die zentrale Ruhrgebietsautoban, die A40, auf 60km zur "längsten Tafel der Welt".

Die südliche Hälfte der Autobahn, war den Fahrradfahrern und anderen "selbstbewegten" Teilnehmern vorbehalten, die andere Hälfte wurde mit Bierzeltgarnituren zu eben dieser langen Tafel.
Hier saß gefühlt die eine Hälfte der über fünf Millionen Ruhrgebietsbewohner, während die andere Hälfte von Tisch zu Tisch und von Aktion zu Aktion vorbei schlenderte.

Dieses Ereignis war wirklich sehr beeindruckend und ich bin froh, damals meinen Urlaub unterbrochen zu haben um für diesen einen Tag im Ruhrgebiet zu sein. Noch heute denke ich oft und gerne daran zurück, speziell wenn ich mal wieder im Stau auf der A40 feststecke. ;-)

Diese virtuelle Tour wurde über den Tag verteilt an verschiedenen Standorten entlang der Strecke vom Wasserturm (Steeler Straße) bis nach Mülheim Heißen aufgenommen.


Kiosk Göken in Altendorf — Aufnahmejahr: 2009
interaktive Wiedergabe

Der Kiosk von Willy Göken im Essener Stadtteil Altendorf ist leider schon vor mehr als 10 Jahren abgerissen worden. Trotz seines Kultstatusses, der ihn auch über die Stadtgrenzen Essens und über das Ruhrgebiet hinaus bekannt machte, musste er weichen.
Auch die Kunden, die Anwohner aus der Nachbarschaft und die Schrebergärtner, mussten zum Teil der radikalen Erneuerung dieses Stadtteiles Platz machen.

Karstadt Sporthaus in Essen — Aufnahmejahr: 2004
interaktive Wiedergabe

Karstadt, Karstadt Sporthaus und Sinn-Leffers am Limbecker Platz
Bis zum Bau des Einkaufszentrums Limbecker Platz war hier neben dem Karstadt Kaufhaus der Neubau des Karstadt Sporthauses und das Kaufhaus Sinn (vorher Quelle).

Kaufhaus und Sporthaus Karstadt sind jetzt Teil des Einkaufszentrums
Sinn eröffnet nach vielen Jahren der Abwesenheit aus der Essener Innenstadt nun neu am Willy-Brandt-Platz. (Leffers ist scheinbar unter den Tisch gefallen)

Der Abriss des alten Karstadt-Gebäudes (Althoff-Gebäude)wird von vielen Essenern bedauert und stellt einen erheblichen Verlust für das Stadtbild dar.

Ein historisches Bild, die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2004 und entspricht leider nicht mehr den heute üblichen Standards in Bezug auf Bildqualität und Auflösung, ich bitte das zu entschuldigen.

Karstadtkaufhaus in Essen — Aufnahmejahr: 2006
interaktive Wiedergabe

Karstadt am Limbecker Platz
Bis zum Bau des gleichnamigen Einkaufszentrums war der Limbecker Platz als großer innerstädtische Platz zwischen den Kaufhäusern Sinn und Karstadt und mit der großen Imbissgastronomie in seiner Mitte gut erkennbar, mittlerweile ist er auf eine Kreuzung zweier Einkaufsstraßen im Schatten eines ebenso häßlichen wie großen Einkaufszentrums reduziert.
Der Abriss des alten Karstadt-Gebäudes (Althoff-Gebäude)wird von vielen Essenern bedauert und stellt einen erheblichen Verlust für das Stadtbild dar.

Ein historisches Bild, die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2006 und entspricht leider nicht mehr den heute üblichen Standards in Bezug auf Bildqualität und Auflösung, ich bitte das zu entschuldigen.

Eisenbahnbrücke Segerothstraße — Aufnahmejahr: 2009
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Eisenbahnbrücke an der Segerothstraße (Südseite)
Die Essener Universität und die Essener Innenstadt waren über viele Jahrzehnte durch eine breite Eisenbahntrasse getrennt — manche sagen: zum Glück. ;-) Nur unter zwei Brücken hindurch (aufgrund der Länge evtl. besser: durch zwei Tunnels) war die City von der Uni aus zu erreichen.
Und umgekehrt.

Vor einigen Jahren wurden die Gleise entfernt und diese Brücke an der Segerothstraße ebenso abgerissen wie das Gegenstück an der Gladbecker Straße. Beide wurden durch deutlich kleinere Fahrradbrücken für den Radschnellweg Ruhr RS1 ersetzt.

Hier der Zustand im Sommer des Jahres 2009, als die Eisenbahnbrücke noch stand.
Am Rande: hinter den Platten mit den Plakaten lebte eine ganze Zeit lang ein Obdachloser.

Eisenbahnbrücke Segerothstraße — Aufnahmejahr: 2009
interaktive Wiedergabe

Eisenbahnbrücke an der Segerothstraße
Die Essener Universität und die Essener Innenstadt waren über viele Jahrzehnte durch eine breite Eisenbahntrasse getrennt — manche sagen: zum Glück. ;-) Nur unter zwei Brücken hindurch (aufgrund der Länge evtl. besser: durch zwei Tunnels) war die City von der Uni aus zu erreichen.
Und umgekehrt.

Vor einigen Jahren wurden die Gleise entfernt und diese Brücke an der Segerothstraße ebenso abgerissen wie das Gegenstück an der Gladbecker Straße. Beide wurden durch deutlich kleinere Fahrradbrücken für den Radschnellweg Ruhr RS1 ersetzt.

Hier der Zustand im Sommer des Jahres 2009, als die Eisenbahnbrücke noch stand.
Am Rande: hinter den Platten mit den Plakaten lebte eine ganze Zeit lang ein Obdachloser.

Hauptbad Essen — Aufnahmejahr: 2003
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Das Essener Hauptbad ist leider schon seit vielen Jahren nicht mehr für den normalen Bürger geöffnet und wird in naher Zukunft wohl abgerissen werden.
Früher war es einmal das Schwimmbad, hier lernten viele Kinder (und Erwachsene) in Essen Schwimmen. Aber es fanden auch — im wettkampftauglichen Sportbecken — viele Schwimmwettkämpfe statt.
Es gab einen großzügigen Nichtschwimmerbereich (in dem auch ich als "i-Dötzchen" spielerisch die ersten Schwimmzüge bis später zum Fahrtenschwimmer lernte) und für die ganz Kleinen sogar ein eigenes, gut gewärmtes Planschbecken. Da hätten gleich mehrere Kindergartengruppen Platz gefunden.
Hoch oben über allem schwebte die Milchbar.

Das Hauptbad Essen gilt als "bedeutendstes Beispiel des Bäderbaus der Nachkriegszeit", es wurde vom Essener Architekten Peter Friedrich Schneider entworfen.
Leider wird das Gebäude trotz seiner architektonischen Bedeutung und seiner zentralen lage (oder gar wegen seiner zentralen Lage?) und obwohl es Denkmalstatus hat, abgerissen werden.
Die Versäumnisse vergangener Jahre haben angeblich so starke Spuren hinterlassen, dass nur noch ein Abriss übrig zu bleiben scheint. Schade drum!
2020 soll hier ein Bürgerzentrum entstehen.

Ein historisches Bild, die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2003 und entspricht leider nicht mehr den heute üblichen Standards in Bezug auf Bildqualität und Auflösung, ich bitte das zu entschuldigen.

Fachbereich 4 Uni/GH Essen — Aufnahmejahr: 2009
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Dies ist ein Flur in der Uni Essen (heute: Uni/GH Essen) im Gebäude R11.
Es war der Zugang zum Studio des Fotobereichs des Studiengangs Kommunikationsdesign (Fachbereich 4). Durch diesen Flur mussten alle Fotografie-Studenten auf ihrem Weg zu den Sprechstunden der Professoren, zur Geräteausgabe (Dorscheid) und zum Studio. Etwas weiter hinten im Gang fanden manchmal auch Bildbesprechungen statt.
Mittlerweile ist der Fachbereich 4 (wieder) Teil der Folkwangschule und hat seit 2017 schöne neue Räume auf dem Campus Nord auf den Gelände der Zeche Zollverein.
Diese Aufnahme von Juni 2009 ist also definitiv historisch.

Beichtkapelle Kapuzinerkloster Essen — Aufnahmejahr: 2003
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Beichtstühle im ehemaligen Kapuzinerkloster Essen

Die hier abgebildeten Beichtstühle gibt es schon lange nicht mehr, heute ist hier ein Konferenzsaal des Unperfekthauses in Essen, das die Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters nun nutzt.

Wer etwas zu beichten hatte, klingelte neben der Tür nach einem Mönch und "versteckte" sich dann hinter den runden Betonwänden.
Durch den Schlitz konnte man dann beobachten, welcher Mönch welchen der drei Beichtstühle betreten hat. Diesen konnte man dann unerkannt an der anderen Seite betreten und sich von seinen Sünden erleichtern.

Die Beichtstühle sind zwar schon lange Geschichte (das Panorama stammt von 2004, deshalb auch die mäßige Qualität), aber das UPH ist in jedem Fall einen Besuch wert, vielleicht treffen wir uns ja dort bei meinem regelmässigen Fototreffen.

Ist das alles?

Nein, ich habe noch viel mehr Panoramen im Archiv, die ich nach und nach hier wieder veröffentlichen werde. Und selbstverständlich nehme ich weiterhin auch neue Panoramen auf.